Pilgerradler übernehmen Patenschaft für ein Kind in Indien
Im Rahmen eines gemütlichen Abends in den Räumlichkeiten des Guido-Heiland Bades sollte noch einmal eine Rückschau auf die Pilgertour 2024 stattfinden. Thomas Katanek und Ludger Breitfeld hatten Bild- und Videomaterial der Pilgertour bearbeitet, weitere Bilder steuerte Volker Marx bei. Mit viel Freude und von manchen flotten Sprüchen begleitet ließen die Anwesenden die Tour passieren.
Doch zuvor begrüßten sie Anthony Kakarla, der zurzeit als Priester in der Pfarrei Edith-von-Stein arbeitet, aber auch engen Kontakt in seine Heimat pflegt. Er berichtete über die gesellschaftliche Lage in Indien und die immer noch große Bedeutung der Kasten (hier würde man von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten sprechen). Und er erzählte von der schwierigen Lage vieler Kinder, die besonders dann ein schweres Leben haben, wenn sie und ihre Familien zu den unteren Kasten gehören.
Christliche Initiativen versuchen, den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und Schulen für die Kinder aufzubauen. Da aber seitens des Staates hier wenig Interesse besteht, kann die Initiative ohne finanzielle Unterstützung das Schulsystem nicht aufrechterhalten. Aus diesem Grunde haben die Pilgerradler schon einen Teil der letztjährigen Spenden dort zur Verfügung gestellt. Und jetzt übernehmen die Pilgerradler die Patenschaft für ein Schulkind, finanziert aus den Mitgliedsbeiträgen der Pilgerradler.




